Kleider aus ungewöhnlichen Materialien

Das interdisziplinäre und integrative Projekt zu Kunst und Mode richtet sich an Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren (7. u. 8. Klasse) mit und ohne Fluchthintergrund, da künstlerisches Arbeiten in besonderem Maße geeignet ist, Schülerinnen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen zusammenzubringen. Dadurch, daß der Fokus auf der praktischen Arbeit liegt und einem Handeln mit lebensweltlichem Bezug (Kleidung/Mode), sind sprachliche Hürden leicht zu überwinden.

In dem Projekt geht es darum, aus ungewöhnlichen  Materialien Kleider zu kreieren, die nur für kurze Zeit getragen werden können, da sie aus Papier, Plastikfolien, Wattebäuschen, Gaze, Mülltüten u.v.m. bestehen und geklebt, getackert oder geschnürt sind.

Ziele des Projektes sind neben der Erlernung von handwerklichen Techniken Experimente zur Selbststilisierung und Selbstinszenierung, nicht zuletzt durch die  Präsentation der geschaffenen Kreationen.

Dabei entstehen – der Altersgruppe der Mädchen geschuldet – vorwiegend prinzessinenhafte Ball- und Hochzeitskleider, aber auch im Dekor interessante Phantasiekleider und Kleid-Kombinationen.

Das Projekt wurde an insgesamt 5 Schultagen jeweils dreistündig durchgeführt, dazu kam die schulöffentliche Präsentation am 14. Juli 2017.