Unter dem Motto „rangezoomt“ und „Makulaturen“ erkundeten 40 Schüler*innen der Schneeburgschule Bewegungsabläufe und Typen tanztheatral durch kreativen Tanz. Ging es beim Thema „rangezoomt“ um das Leben, Klänge und Szenen in der Stadt, war bei „Makulaturen“ der kreative Ausgangspunkt das Makulaturpapier, um mit seiner Hilfe Bewegung, Figuren und Musik zu erschaffen.

Unterstützt von der Choreografin Sabine Noll erarbeiteten die Kinder nach täglichem Tanztraining eigene Bewegungstypen und probierten aus, wie man sich individuell bewegen und dies szenisch darstellen kann. Assoziative Bilder, Szenen, Kostüme, Materialien und Requisiten halfen den Kindern dabei, ein Stadtbild mit Fußgängern zu entwickeln. Die Arbeit mit Makulaturpapier, war Antrieb und Motor für die Gruppe, eigenen Choreografien aus den Stichworten „reißen, falten, fallen, knuddeln, wegwerfen“ zu entwickeln.

Musikerin Angela Wiedemer half den Schüler*innen dabei, die passende musikalische Ausdrucksform zu finden. Sie nahm gemeinsam mit den Kindern Geräusche, Rhythmen und Klänge auf, die zu den Bewegungen passten und zu einem Musikstück verarbeitet wurden. So entstand unter anderem in einer Gruppe der „Fresserchen Song“ über Fantasietiere, die Papier fressen.