Innovationsfonds Kulturkonzept Kulturelle Bildung 2019: Juryentscheid

Am 5. Dezember hat die fünfköpfige Fachjury des Kulturamtes entschieden, welche Projekte im Bereich der Kulturellen Bildung im Rahmen des Innovationsfonds Kulturkonzept 2019 eine kommunale Projektförderung erhalten werden. Insgesamt lagen der Jury zwölf Anträge vor. An folgende vier Projekte wurden Mittel in Höhe von 19.500 € vergeben. 2019 wird zusätzlich ein Projekt gefördert, das im vorangegangenen Jahr eine mehrjährige Förderung zugesprochen bekommen hat (6000 €):

  • Die Freiburger Band und Bildungsinitiative Zweierpasch lädt in ihrem Projekt „Ecole du Flow“ Schüler_innen ein, grenzüberschreitend kreativ zu werden. Klassen aus Deutschland und Frankreich beschäftigen sich mittels HipHop mit Krieg und Frieden, Austausch und Freiheit oder Umweltschutz und Nachhaltigkeit. (2.500 €)
  • Marie Schmit und Teresa Grebtschenko entwickeln in ihrem Projekt „Natur-Mensch-Maschine“ zusammen mit Schüler_innen der Klasse 3a der Feyerschule ein Musiktheaterstück. Der Prozess rückt gefundene Naturgegenstände, den eigenen Körper und selbstgebaute Objekte in den Fokus. Aus den erarbeiteten Ideen treffen die Schüler_innen eine Auswahl, die in eine Aufführung über das gesamte Schulgelände münden. (4.000€)
  • Das Theater Instrumental entwickelt in ihrem Projekt „KontACTpunkte“ mit Schüler_innen der Vianova- Schule und des Droste-Hülshoff-Gymnasiums, Student_innen der PH Freiburg und Senior_innen eines Wohnheims ein Theaterstück zur Fragestellung: Wo begegnen sich Jung und Alt im Alltag? (5.500€)
  • Das site-specific Tanzprojekt „niemandesland“ von bewegungs-art e.V. konfrontiert Jugendliche und junge Erwachsene mit dem eigenen Standort, indem die Gruppe die Aufgabe erhält, sich an einem unbekannten Ort, der Alten Lokhalle „niederzulassen“. Sie transformieren das Behausen und Durchdringen des seltsames Ortes in eine tänzerische Performance. (7.500 €)

Außerdem gefördert wird ein Projekt, das 2017 eine zweijährige Förderung zugesprochen bekommen hat:

  • Der Verein P.A.K.T erhält für Traumflug und Libellenschlag, das eine Kooperation mit dem Flüchtlingswohnheim in der Höllentalstraße eingeht, eine zweijährige Förderung (je 6000 € per anno).

Die nächste Ausschreibung erfolgt voraussichtlich im Frühjahr 2019.