„Verwirren Sie mich nicht“, sagte ich. (Laurence Sterne)

Mit dem JugendKunstProjekt > Fotografie wurden SchülerInnen angeregt, sich in einem außerschulischen Rahmen mittels Fotografie mit dem Thema: Selbstdarstellung auseinander zu setzen.

Die Aufgabe an die Jugendlichen war sich möglichst unsichtbar zu porträtieren, indem sie ihre höchst persönlichen Dinge, ihre Orte, ihre Eigenarten, ihre Emotionen in einem Bild versuchen sollten festzuhalten.

Folgende Fragen entstanden bei dieser Arbeit und wurden von ihnen bearbeitet: Welche Sachen beschreiben mich? Worüber möchte ich mich definieren? Was ist typisch für mich? Wie kann ich Gefühle darstellen und fotografieren? Wie interpretiert ein Betrachter meine Bilder?

Britt Schilling gelang es außerordentlich gut die Jugendliche in den eigenen Ideen zu unterstützen und zu begleiten und verhalf jedem Jugendlichen zu einem „eigenen Profil“ der Darstellung.

Die Überlegungen zur Präsentation der Fotoarbeiten nahmen einen größeren Raum ein als manche Schüler dachten. Nicht nur die einzelnen Arbeiten sollten gezeigt, sondern ein Gesamtkonzept der Ausstellung sollte deutlich gemacht werden. Man einigte sich darauf einen roten Kreis auf den Boden in der Mitte des Raumes zu legen, mit dem Wort: ICH. Einzelne, rote Streifen versehen mit Vor-und Zunamen zeigten den Weg zu den individuellen Arbeiten.

Damit die Zuschauer auch nach der Vernissage die Gedanken der jungen Fotografen nachvollziehen konnten, wurden Texte verfasst mit teils sehr bewegenden und persönlichen Aussagen.

Die Präsentation in der Galerie des EWERK Freiburg war der abschließende Höhepunkt. Der Ausstellungsort war den Schüler bis dato unbekannt. Die tägliche Ausstellungsbetreuung übernahmen sie selber, sodass sie im direkten Kontakt mit den Besuchern standen.230 Ausstellungsbesucher sahen sich die Fotos, die Raum-,bzw. Musik-Bild-Installation an. Ein sehr großer Erfolg und eine wunderbare Bestätigung für die jungen Fotografen.